4.000 Besucher feierten mit der MAHLE-STIFTUNG ihr 50-jähriges Förderjubiläum

Information, Austausch und Inspiration – darum ging es bei den Begegnungstagen „Mensch – Entwicklung – Zukunft“ anlässlich des 50-jährigen Förderjubiläums. Im Zentrum standen die Fragen „Wie wollen wir leben?“ und „Wie können wir unsere Zukunft menschlich und verantwortungsbewusst gestalten?“.

Vom 18. bis 20. September 2015 drehte sich im Stuttgarter Hospitalhof alles um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung, Gesundheit und Pflege, Bildung und Erziehung sowie Kunst und Kultur. Dies sind zugleich auch die Bereiche, in denen sich die MAHLE-STIFTUNG seit 1965 mit ihren Förderaktivitäten engagiert.

Zwanzig von der MAHLE-STIFTUNG geförderte Institutionen präsentierten an kreativ gestalteten Ständen ihre Arbeit und boten den Besuchern die Möglichkeit, sich zu informieren, aber auch mit allen Sinnen in die verschiedenen Themen einzutauchen. Kinder erfuhren zum Beispiel, wie man ein Knäckebrot mit den eigenen Händen herstellt, wie viel Geschick handwerkliche Aktivitäten wie Töpfern und Filzen benötigen und wie lecker Demeter-Eis schmeckt. Währenddessen beschäftigten sich die Erwachsenen mit Ansätzen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, der anthroposophischen Medizin oder der Waldorfpädagogik. Insgesamt besuchten an den drei Tagen rund 4.000 Personen die Begegnungstage.

Besonders gut angenommen wurde neben den Angeboten der Aussteller auch das Vortragsprogramm: Alle über 40 Vorträge und Podiumsdiskussionen waren sehr gut besucht und viele bis auf den letzten Platz gefüllt. Zwei Höhepunkt unter vielen anderen waren beispielsweise der Vortrag „Die Sozioökonomische Situation Brasiliens – Was können anthroposophische Ansätze dort leisten?“ der bekannten Entwicklungshelferin und Beraterin des INSTITUTO MAHLE in São Paulo, Ute Craemer, und die Diskussionsrunde zum Thema „Was gibt unserem Leben und unseren Taten Sinn?“ mit dem ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschland, Prof. Dr. Wolfgang Huber, dem Erzoberlenker der Christengemeinschaft, Vicke von Behr, und dem Islamwissenschaftler, Dr. Abdelmalek Hibaoui.

„Wir freuen uns, dass unsere Begegnungstage so großartige Resonanz erfahren haben. Die Besucherzahl und das große Interesse an den Vorträgen haben unsere Erwartungen sogar übertroffen“, zieht Jürgen Schweiß-Ertl, der geschäftsführende Gesellschafter der MAHLE-STIFTUNG, Bilanz. „Besonders erfreulich war für uns die vielseitige Zusammensetzung des Publikums: von Jung bis Alt und aus ganz verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen“, fährt er fort und fügt hinzu: „Unser Ziel, den Austausch zur Entwicklung unserer Zukunft anzuregen und dabei gleichzeitig erlebnisreiche Stunden mit unseren Freunden, Partnern und Gästen zu verbringen, hat sich voll erfüllt. Wir blicken mit großer Freude auf unser 50-jähriges Förderjubiläum zurück und möchten allen Beteiligten und Besuchern herzlich danken!“

Auftaktveranstaltung zu Beginn der Begegnungstage

Bereits am Abend des 17. September fand für geladene Gäste aus dem Umfeld der MAHLE-STIFTUNG eine feierliche Auftaktveranstaltung zur Eröffnung der Begegnungstage statt. Die Festrede hielt der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Erwin Teufel. Er würdigte das weitreichende Engagement der Stiftung und das Gesellschaftermodell des MAHLE Konzerns – mit der MAHLE-STIFTUNG als Eigentümerin von 99,9 Prozent des Unternehmens auf der einen und dem MABEG (Verein zur Förderung und Beratung der MAHLE Gruppe e.V.) als stimmberechtigtem Gremium auf der anderen Seite. Einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und den Zusammenhang von Unternehmen und Stiftung gab der Vorsitzende des Aufsichtsrats der MAHLE GmbH, Prof. Dr. Heinz K. Junker. Als Ehrengäste waren auch Mitglieder der Familie Mahle vor Ort.